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"Mit Satan und Hölle ist nicht zu spassen!"


Über 49 000 unterzeichnen Petition gegen "Vampirsong" von DJ BoBo  

Innerhalb von knapp 2 Wochen haben 49 082 Menschen die Petition gegen die Verniedlichung von Teufel und Hölle unterzeichnet. Nachdem die Aktion auf ein unerwartet grosses Echo gestossen war, wurde die Sammelfrist um eine weitere Woche verlängert. 
Mit ihrer Petition wehren sich engagierte Christen gegen DJ BoBos Beitrag zum European Song Contest vom 12. Mai. Mit Bezug auf Art. 72 Abs. 2 BV rufen sie den Bundesrat zur Wahrung des öffentlichen Friedens auf und verlangen die Absetzung des Songs – nicht zuletzt im Blick auf die Jugend, die eine bessere Botschaft verdient habe.
 
"Klares Signal setzen"
Klare Aussagen an der Medienkonferenz in Bern: "Mit Satanismus und Okkultismus ist nicht zu spassen. Wir bedauern, dass DJ BoBo mit einem satanisch inspirierten Song auf die von der finnischen Band Lordi lancierten 'Erfolgswelle' aufspringen will", sagte Komiteemitglied und EDU-Präsident Hans Moser (Buchs SG). Mitinitiator und Nationalrat Christian Waber (Wasen i.E. BE) betonte, dass ein Songtext nie wertneutral sein könne. "Die Botschaft – vor allem der Aufruf mit okkultem Hintergrund – hat ganz klar eine negative Wirkung. Der Aufruf, seine Seele zu verkaufen, kann nicht leichtfertig dahingenommen werden." Weder Petitionskomitee noch die über 49 000 Unterzeichnenden haben etwas gegen DJ BoBo, wohl aber gegen dessen Beitrag zum European Song Contest.
 
Petition an den Bundesrat
"Der 'Vampirsong' von DJ BoBo verletzt unsere religiösen Gefühle. Wir protestieren in aller Form dagegen." Dieser Protest wird in Form einer Bittschrift an den Bundesrat zum Ausdruck gebracht. Die Landesbehörde ist aufgerufen, Massnahmen zur Wahrung des öffentlichen Friedens zu treffen und Massnahmen zur Absetzung des Songs zu prüfen. "Mit Satan und Hölle ist nicht zu spassen. Wir sind entsetzt über die destruktive Ten-denz dieses Songs. Wir sind klar der Meinung, dass gerade auch unsere Jugend eine bes-sere Botschaft verdient hat!", betonte Moser. Diesbezüglich hat das Petitionskomitee seine Gesprächsbereitschaft signalisiert.
 

 27.03.2007

 

 

 



Hemmer.ch